Kleines Beuteltier lebte zwischen arktischen Dinosauriern

Die Region im Norden von Alaska entlang des Colville Flusses ist heute eine arktische

Kaum zu glauben, dass in der Arktis einst Dinosaurier gelebt haben sollen. Noch schwerer zu glauben ist, dass ein kleines Beuteltier zwischen diesen Giganten gelebt und gedeiht hatte. Doch ein Forscherteam hat im Norden von Alaska Fossilien eines bisher unbekannten Säugetiervorfahren entdeckt: Unnuakomys hutchinsoni, 69 Millionen Jahre alt.

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Fossile Spucke von antarktischem Schneesturmvogel erzählt dessen Geschichte

Die schneeweissen Vögel mit ihrem markanten schwarzen Schnabel sind echte Antarktisbewohner. Sie

Schneesturmvögel gehören zu Antarktika wie Gletscher und Pinguine. Die wunderschön weiss gefärbten Vögel sind die einzige Art, die auf Nunataks noch weit im Inland des antarktischen Kontinents brüten. Eine Besonderheit dieses Vogels ist sein Sekret, das er zum einen Nahrungsersatz für die Jungvögel verwendet, zum anderen als Verteidigung gegen Angreifer. Forscher aus Deutschland und Australien nutzen abgelagerte Sekrete, die mit der Zeit aushärten und beinahe fossilisieren, um mehr über diesen sehr speziellen Vogel zu erfahren und über die Vergletscherung Antarktikas.

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Friedhof in Alaska enthüllt Neues zur Besiedlung der Arktis

Der nördlichste Punkt des amerikanischen Kontinents bei Point Barrow war schon immer ein wichtiger

Die Besiedlungsgeschichte der Arktis bietet immer noch viel Unbekanntes. Mit Hilfe von neuen Methoden und moderner Technik versuchen Wissenschaftler, dem Ursprung arktischer Völker auf die Spur zu kommen. Dabei hilft aber auch immer noch der Zufall, wie am Beispiel Alaska. In der Nähe des nördlichsten Ortes in Alaska wurden beim Umsiedeln von uralten Gräbern anhand von DNA-Proben festgestellt, dass dort der Ursprung der Thule, den Vorläufern der heutigen Inuit, liegt.

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Junge Kaiserpinguine meistern Tücken der Antarktis besser als angenommen

Kaiserpinguine schlüpfen im Juli, mitten im Winter. Nach rund 4.5 Monaten müssen sie selber zur

Die Küken von Kaiserpinguinen haben keinen einfachen Start ins Leben. Geboren mitten im antarktischen Winter, werden die kleinen schon 5 Monate nach dem Schlüpfen gezwungen, ein eigenständiges Leben zu führen, ohne jedoch das Südpolarmeer vorher erlebt zu haben. Eine Studie von Forschern hat gezeigt, dass die Jungen härter sind als angenommen. Sie wandern weit in den offenen Ozean hinaus, um sich ein Polster anzueignen, bevor sie an die Packeisgrenze wandern, um alles über Packeis zu lernen.

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Neue Pilzarten unter kanadischen Gletschern auf Ellesmere Island entdeckt

Die Insel Ellesmere liegt im äussersten Norden des kanadischen Arktis-Archipels. Die Insel ist

In der Arktis leben nicht nur die grossen Arten wie Eisbär, Walross oder Rentier. Viele der arktischen Bewohner sind klein und schwer zu entdecken. Dies gilt besonders für Arten, die an besonders schwer zugänglichen Lebensräumen vorkommen. Wegen des Klimawandels werden solche Habitate aber immer stärker exponiert. Dazu zählen vor allem Böden vor und unter Gletschern. Eine Forschergruppe aus Japan und Kanada hat nun zwei neue Pilzarten in Bodenproben von der Frontseite des Walker-Gletschers auf Ellesmere Island identifiziert. Dies zeigt, dass Leben auch unter enorm schwierigen Bedingungen gedeihen kann.

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Antarktischer Eispanzer schmilzt schneller als bisher berechnet

Der antarktische Eisschild besteht tatsächlich aus zwei Teilen, einem westlichen und einem

Bisher betrachtete man den westantarktischen Eisschild als denjenigen Teil Antarktikas, der schneller und massiver vom Klimawandel beeinflusst wird, als die Ostantarktis. Doch einer brandneue Studie von internationalen Forschern rund um den bekannten Wissenschaftler Eric Rignot zufolge hat der Eispanzer Antarktikas in den vergangenen vierzig Jahren seinen Eismassenverlust versechsfacht. Ausserdem habe diese Schmelze den Meeresspiegel tatsächlich um 1.4 cm ansteigen lassen, schreiben die Forscher in ihrer Studie weiter.

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Russische Rosatom erhält offizielle Kontrolle über Nordostpassage

Die Nordostpassage ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen Russlands. Mehr als 18 Millionen

Die Nordostpassage, die berüchtigte Wasserstrasse entlang der russischen Nordküste, gehört ganz offiziell zu Russland. Doch wer die Kontrolle über die Schifffahrt innerhalb der Passage kontrolliert, war bisher nicht ganz geklärt. Am 28. Dezember 2018 hat nun Russlands Präsident Vladimir Putin die Kompetenzen geklärt und die Leitung der staatlichen Rosatom offiziell übertragen. Diese ist nun für die gesamte arktische Infrastruktur entlang Russlands nordischer Lebenslinie vreantwortlich.

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Arktische Infrastruktur durch schmelzenden Permafrost gefährdet

Der Permafrost im Boden der arktischen Regionen ist nichts anderes als gefrorene Staunässe, die

Gedenken Sie, in den nächsten 30 Jahren ein Häuschen im hohen Norden zu erwerben, sollten Sie nochmals genau darüber nachdenken. Denn Wissenschaftler der Universität von Alaska in Fairbanks haben errechnet, dass über siebzig Prozent der arktischen Infrastruktur bis in 30 Jahren durch den abtauenden Permafrostboden von Zerstörung gefährdet ist.

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Neues Anlegeplatz für britische Antarktisstation Rothera gestartet

Die britische Station Rothera ist seit 1975 in Betrieb und beherbergt im Sommer rund 100 Leute, im

Die britische Antarktisstation Rothera ist die grösste der britischen Stationen und liegt auf der Adelaide-Insel am südlichen Ende der antarktischen Halbinsel. In Anbetracht der verstärkten Interessen an der Antarktis und dem Bau des neuen Flaggschiffes der British Antarctic Survey, der RSS Sir David Attenborough wurde beschlossen, auch die Hauptstation auszubauen. Vor allem der Anlegeplatz sollte für das im Bau befindliche Schiff gross genug sein. Nun ist ein Frachter mit über 4‘500 Tonnen Material für die erste Phase an der Station angekommen.

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Algen gedeihen prächtig unter grönländischem Meereis

Die Grönlandsee ist eine 1.2 Mio. Quadratkilometer grosse Wasserfläche, die ozeanographisch sehr

Die Grönlandsee, zwischen Grönland und Spitzbergen gelegen, ist eigentlich Teil des arktischen Ozeans. Im Winter ist sie grösstenteils von Meereis bedeckt und scheint eine weisse, lebensfeindliche Wüste. Doch einmal mehr trügt der Schein, denn unter der Wasseroberfläche gedeihen mikroskopische Algen n Hülle und Fülle. Eine internationale Forschungsgruppe hat nun herausgefunden, dass diese Algen die ozeanischen Ökosysteme mit Energie beliefern, und zwar in Etappen.

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