Läuft: Das große Driften

transpolardrift

Seit dem 4. Oktober driftet das Forschungsschiff Polarstern mit einer Eisscholle durch das Nordpolarmeer. Es wird das, wenn alles planmäßig verläuft, noch für rund elf weitere Monate tun. Denn bei der MOSAiC-Expedition wollen Wissenschaftler aus 17 Nationen die Zentralarktis im Jahresverlauf erforschen. Während der größten Arktis-Expedition aller Zeiten kommen sie in „Gebiete, die jenseits unserer Vorstellungskraft liegen, weil sie so gut wie niemand im Winter erreicht hat“, wie es Expeditionsleiter Markus Rex vom Alfred-Wegener-Institut in einem Interview formuliert hat.

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Expeditionskreuzfahrt-Unternehmen feiern den „World Clean-Up“ Tag

Müll im Meer ist eine Bedrohung für die lokale Tierwelt. (Foto: Zet Freiburghaus, Polar

Während der gesamten Saison in der Arktis legen Expeditionskreuzfahrer ihre Kamera und Fernglas auch mal weg und krempeln die Ärmel hoch, um Müll von den Stränden der Arktis zu sammeln. Dieses freiwillige Engagement ist Teil der Massnahmen der Branche zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung der Meere.

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Island in Zukunft Teil des AECO-Interessengebietes

Obwohl Island knapp unterhalb des Polarkreises liegt und die Insel stark durch die jahrtausendealte

Das Ziel des Verbands der Anbieter von Arktis-Expeditionsfahrten AECO ist seit 2003, Tourismus in der Arktis auf eine nachhaltige und umweltverträgliche Art und Weise zu führen. Dabei arbeitet der Verband mit den verschiedenen Interessenvertreter der arktischen Nationen eng zusammen und erstellt Richtlinien und Reglemente zur Sicherung dieses Ziels. Angetrieben durch rasant steigende Besucherzahlen und verstärkte Operationen in Island haben die AECO-Mitglieder beschlossen, die Insel in ihren geographischen Interessensbereich aufzunehmen. Damit gelten ab 2019 die Regeln der AECO für alle Mitglieder auch in Island.

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AECO testet den Ernstfall mit arktischen Such- und Rettungsbehörden

Die Schiffe von AECO-Mitgliedern sind speziell für den Einsatz in den polaren Regionen gebaut

Durch das Schwinden des arktischen Meereises werden immer mehr Schiffe im Arktischen Ozean unterwegs sein. Auch Schiffe für touristische Aktivitäten sind immer häufiger darunter. Die AECO, der Verband der arktischen Kreuzfahrtveranstalter, möchte sicherstellen, dass der Tourismus mit den Schiffen dabei die höchsten Umwelt- und Sicherheitsstandards einhalten wird. Dazu hat der Verband mit den verschiedenen Such- und Rettungsbehörden der Arktisanrainerstaaten eine Kooperation gebildet und lädt regelmässig zu Treffen ein. Dort werden Szenarien am Übungstisch entwickelt, um die Zusammenarbeit zwischen den Stellen zu verbessern. Der neueste Bericht der letzten Übung vom April in Islands Hauptstadt zeigt, wie wertvoll der Beitrag von Expeditionsschiffen sein kann im Notfall.

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Grösste Arktis-Expedition aller Zeiten geplant ab Herbst 2019

Die „Polarstern“ ist der Forschungseisbrecher im Dienst des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) und

Es wird die größte Arktis-Forschungsexpedition aller Zeiten: Im September 2019 wird der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern vom norwegischen Tromsø in die Arktis aufbrechen und ein Jahr lang fest eingefroren im arktischen Eis durch das Nordpolarmeer driften. Versorgt von weiteren Eisbrechern und Flugzeugen werden insgesamt 600 Menschen aus 17 Ländern an der Expedition teilnehmen. Ein Vielfaches an Wissenschaftlern wird mit den Daten arbeiten, um die Klima- und Ökosystemforschung auf ein neues Niveau zu heben. Geleitet wird die Mission vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI).

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Neuseeländisch-Australische Grönlanddurchquerung erfolgreich beendet

Die Expedition der jungen Entdecker startete am 4. Mai in Kangerlussuaq an der Westküste

Trotz Stürmen, schwerem Schneefall und Krankheit haben die sechs Teilnehmer der Inspiring Explorer Expedition des neuseeländischen Antarctic Heritage Trust ihr Ziel erreicht. Die 560 Kilometer lange Ski-Expedition zur Durchquerung der grönländischen Eiskappe wurde am 2. Juni 2018 erfolgreich beendet. Die Jungentdecker sind bereits wieder zuhause in Neuseeland und Australien, um sich auf die PR-Tour danach vorzubereiten.

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Halbzeit bei Grönland-Expedition von jungem Polarforscherteam

Das sechsköpfige Team unter der Führung von Bengt Rotmo von Oustland Polar Exploration startete

Vor knapp zwei Monaten berichteten wir über ein Team von neuseeländischen und australischen Jungforschern, die im Rahmen der „Inspiring Explorer Expedition“ des Antarctic Heritage Trusts (AHT) Grönland durchqueren wollten. Das Team, bestehend aus den vier Jungforschern, dem Geschäftsführer der AHT und einem norwegischen Polarguide, hat nach 20 Tagen die Hälfte der Expedition geschafft, trotz teils heftigen Stürmen auf der Eiskappe. Das Ziel der Expedition ist es, die legendäre Erstdurchquerung Grönlands auf Skiern durch Fridtjof Nansen und sein Team zu wiederholen.

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Junge Polarerforscher stellen sich der Herausforderung einer Durchquerung Grönlands

Der grönländische Eisschild ist die zweitgrösste Eisansammlung der Welt- Sie erstreckt sich

Die Überquerung des grönländischen Eisschildes gehört immer noch zu den grössten Herausforderungen der modernen Entdeckungsreisen. Dabei wurde diese Tat zum ersten Mal 1888 von Fridtjof Nansen, seines Zeichens norwegischer Polarforscher, umgesetzt. Um Nansens Tat zu gedenken, wird eine Gruppe von 5 Abenteurern und einem Guide versuchen, diese bemerkenswerte Reise im kommenden Mai zu wiederholen.

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Nordpolexpedition der Arktika im Duvefjord in Spitzbergen beendet

Eine französische Nordpol-Expedition wurde durch den Gouverneur Spitzbergens vorzeitig im Duvefjord beim Nordaustland beendet. Die Abenteurer Gilles und Alexia Elkaim hatten geplant sich nach dem Vorbild von Fridtjof Nansen mit ihrer Yacht Arktika im Eis einfrieren zu lassen und zum Nordpol zu driften.

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Tragisches Ende der ersten Solo-Durchquerung Antarktikas ohne Unterstützung

Henry Worsley, ein Nachfahre des bekannten Kapitän Frank Worsley von Shackletons Schiff «Endurance» hatte versucht, als erster Mensch Antarktika allein und ohne Unterstützung zu durchqueren. Nachdem er über 1‘400 Kilometer in 71 Tagen zurückgelegt hatte, wurde Worsley krank und musste evakuiert und ins Krankenhaus gebracht werden. Dort verstarb er am 24. Januar  2016 nach einem mehrfachen Organversagen.

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